Kinder- und Jugend WG §§ 34, SGB 8 - KMV Sachsen e. V. Körper- und Mehrfachbehinderten Verband

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Kinder- und Jugendwohngruppe nach § 34, § 35a, § 41 SGB VIII

Zu Einweihung der Einrichtung gab es viele Überraschungen, wie die Bilder eindrucksvoll zeigen.

 
 

WG 34 Tel. 0341 231 834 -20/ -21

Kurzbeschreibung der Angebotsspezifik

Die Einrichtung kann bis zu 10 Kinder/ Jugendliche aufnehmen.
Die Zielgruppe für die Kinder- und Jugendwohngruppe sind Kinder und Jugendliche mit einem Aufnahmealter ab 0 Jahren (ohne Altersbegrenzung). Im Sinne der Inklusion schließt die Zielgruppe Kinder und Jugendliche mit körperlicher, geistiger, seelischer und/ oder mehrfacher Behinderung ein.
Die Einrichtung befindet sich in einem barrierefreien Objekt, welches den baulichen Anforderungen (DIN 18040-1, DIN 18040-2) für die Personen der Zielgruppe entspricht. Es befindet sich in einem barrierefreien Wohngebiet mit sehr guter Infrastruktur und ist zentral gelegen. Das Objekt hat drei Etagen, verfügt über einen Fahrstuhl und einen angrenzenden Garten (ca. 4500 m²) mit rollstuhlgerechter Wegeführung und vielfältigen Möglichkeiten für Sport, Spiel und Erholung. Nach Absprache ist eine Haustierhaltung der Bewohner denkbar.
Für die Kinder/ Jugendlichen stehen 7 möblierte Zimmer mit 4 Sanitäreinheiten zur Verfügung. Zur gemeinschaftlichen Nutzung sind ein Gemeinschaftsraum mit Küche, Sitz- und Spielecke, ein mobiler PC - Platz mit WLAN, ein mit Geräten ausgestatteter Sport- und Fitnessraum vorhanden. Der Sport- und Fitnessraum können unter anderem für Kurse zur Entspannung genutzt werden. In diesem Bereich befindet sich auch ein Wasch- und Trockenraum mit Geräten.
Die Besonderheit der Konzeption besteht darin, dass diese sowohl die Forderung nach Barrierefreiheit in räumlicher und kommunikativer Hinsicht (z.B. Leichte Sprache) berücksichtigt als auch die Anwendung von Methoden, die dem fortgeschrittenen Stand der Pädagogik entsprechen.
Alle Kinder/ Jugendlichen haben in der Einrichtung ein hohes Beteiligungsrecht. Ihre Rechte und deren Einforderung werden ihnen ebenso wie ihre Beschwerdemöglichkeiten bei Einzug in die Wohngruppe verständlich erklärt.
In der Wohngruppe lernen die Kinder/ Jugendlichen entsprechend ihrer Fähigkeiten Verantwortung zu übernehmen und ein selbständiges Leben zu führen. Bei diesem Prozess werden die Kinder und Jugendlichen in Gruppen aufgeteilt, so dass sie stets ihrem Lern- und Entwicklungsstand entsprechend gefördert werden können. Die Herkunftsfamilie wird dabei ständig einbezogen, so dass eine Bindung zur Familie gesichert ist.
Für externe Hilfsangebote kann das große Netzwerk des KMV Sachsen e.V. genutzt werden.
Verlassen die Kinder/ Jugendlichen nach erfolgreicher Hilfe die Wohngruppe, kann die sich anschließende ambulante Hilfe durch ihre bisherigen Bezugsbetreuer erfolgen, so dass über den Aufenthalt in der Wohngruppe hinaus Kontinuität in der pädagogischen Arbeit und ein Fortbestehen des aufgebauten Vertrauensverhältnisses für die Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden.
Die im gleichen Objekt befindliche Einrichtung nach § 19 ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen.
Der Zugang zu unserem Hilfeangebot erfolgt über die Allgemeinen Sozialdienste der jeweiligen Jugendhilfeträger. Die Inanspruchnahme durch die Kinder und Jugendlichen erfolgt auf der Basis der Freiwilligkeit. Entsprechend erfolgen Anbahnungstreffen zwischen dem Kind/ Jugendlichen, seinen Erziehungsberechtigten und uns als Einrichtung. Im Rahmen dieser Treffen soll unter anderem die Motivation, in unserer Einrichtung untergebracht sein zu wollen, geprüft werden, was in eine vierwöchige Probezeit mündet. Danach entscheiden beide Seiten, ob die Unterbringung in unserer Einrichtung weitergeführt wird.
Stand: 13.06.2013
 

 
 
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